Gefühle annehmen – warum alles, was Du fühlst, Dich zu Dir selbst führt

Alles, was Du fühlst, darf da sein

Über die Kraft, alle Gefühle anzunehmen und dadurch Ruhe, Selbstliebe und innere Weite zu finden.

Gefühle gehören zu Dir.
Alle.

Die leichten
und die schweren.
Die, die Dich lachen lassen
und die, die Dich still machen.

Wir Menschen lieben es,
uns gut zu fühlen.

Glücklich zu sein.
Weit.
Lebendig.

Und das ist wunderschön.

Doch da gibt es auch die anderen Gefühle.
Traurigkeit.
Angst.
Unruhe.
Schmerz.

Gefühle,
die wir am liebsten wegschieben würden.

Vielleicht hast Du gelernt,
stark zu sein.
Weiterzumachen.
Nicht hinzuschauen.

Vielleicht sagst Du manchmal:

„Mir geht es gut.“

Und meinst damit: „Ich halte es aus.“

Doch „gut“ ist kein Gefühl.
Es ist ein Zustand.

Gefühle haben Farben.
Bewegung.
Temperatur.

Glück fühlt sich anders an als Erleichterung.
Traurigkeit anders als Wehmut.
Angst anders als Unruhe.

Und Dein Körper weiß das ganz genau.

Wenn Du innehältst
und wirklich spürst,
öffnet sich etwas.

Vielleicht merkst Du:
Ich bin berührt.
Ich bin müde.
Ich bin traurig.
Ich bin glücklich.
Ich fühle mich geliebt.

Unangenehme Gefühle
wollen nicht bekämpft werden.
Sie wollen gesehen werden.

So wie ein Kind,
das sich gestoßen hat.

Du würdest es trösten.
In den Arm nehmen.
Da sein.

Was wäre,
wenn Du das auch für Dich tust?

Wenn Du Dich selbst hältst,
verändert sich etwas.

Der Widerstand geht.
Der Kampf hört auf.

Das Gefühl darf da sein
und genau dadurch
beginnt es, sich zu wandeln.

Gefühle sind wie Wellen.
Sie kommen.
Sie bleiben einen Moment.
Und sie gehen wieder.

Wenn Du sie nicht festhältst
und nicht wegdrückst.

Gerade auf dem Dualseelenweg
sind Gefühle oft besonders intensiv.

Liebe.
Sehnsucht.
Eifersucht.
Schmerz.
Tiefe Freude.

Doch auch hier gilt:
Alles, was Du fühlst,
möchte Dich näher zu Dir bringen.

Nicht weg von Dir.

Wenn Du Deinen Gefühlen erlaubst,
durch Dich hindurchzufließen,
entsteht Frieden.

Nicht, weil alles leicht wird.
Sondern weil Du mit Dir bist.

Vielleicht ist genau das
der größte Akt von Selbstliebe:

Dich selbst in den Arm zu nehmen,
wenn es weh tut.

Und Dir zu erlauben,
alles zu fühlen,
was sich zeigt.

Annahme Deiner Gefühle

Freue Dich über Deine Gefühle.
Sie sind kein Fehler.
Sie sind Wegweiser.

Dein Leben ist für Dich.
Jede Erfahrung.
Jedes Gefühl.

Auch dieses.

Ein Impuls von Daniela Weinberg

Wenn Du magst, darf dieser Impuls noch nachwirken.

Im Portal findest Du weitere sanfte Begleiter.